Wie bin ich eine Geschichtenerzählerin geworden ?

 

Das ist nicht so schwer gewesen und auch nicht geheimnisvoll.

Wir alle erzählen Geschichten, sobald die ersten Worte aus unserem Mund purzeln.

 

Bis zum Geschichtenerzählen als Erzählerin habe ich noch eine Reise getan...

Ich bin in die Schule gegangen und habe mich in der Welt umgesehen.

Es hat mir geholfen Anderen zuzuhören.

Und es hat mir geholfen Lust auf das Fantastische, Ungewöhnliche und vielleicht nicht so schnell Verstehbare zu haben.

 

Geschichten beginnen an vielen Stellen in uns und in unserem Leben .Manche beginnen im Kopf, manche im Bauch oder in der Nasenspitze. Ja manche beginnen im Herzen oder auf einer Reise.

 

Nachdem ich also Laufen, Sprechen und Schreiben gelernt hatte habe ich studiert. Die Historie und die Literatur.

Dann wollte ich mehr mit den Händen tun und habe zwei Jahre in der Landwirtschaft gewerkelt,

da wo es streng riecht aber auch duftet – nach Heu und Milch und neugeborenen Schweinchen.

Dann habe ich gelernt, wie man eine Krankenschwester ist und das mache ich nun seit laaanger Zeit.

Und ich habe immer gerne getanzt, Theater gespielt und bin in der Welt herumgeradelt.

 

Meine Geschichte als Geschichtenerzählerin begann 2016 in einem weißen Haus auf der Insel Bornholm an einem verregneten Dienstagabend.

Dieser Abend entzündete die Flamme der Neugier und Begeisterung in mir.

Diesen Zauber wollte ich erleben, der beim Zuhören und beim Erzählen passieren kann.

 

Also machte ich mich auf und absolvierte 2017 eine erste Ausbildung zur Erzählerin bei Rolf – Peter Kleinen am Figurentheaterkolleg in Bochum.

 

2020 bildete ich mich weiter bei Peter Glass in Bonn.

 

Außerdem nahm ich teil an Workshops bei Susanne Tiggemann, Christiane Wilms sowie bei „Erzähler ohne Grenzen“.

 

Meine Leidenschaft für Tanz (Contactimprovisation, Tango, Biodanza) sowie Theaterspiel hilft mir mit allen Sinnen zu erzählen.